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Interview mit Géraldine

Seit Anfang Jahr unterstützen wir die Luzerner Leichtathletin, Géraldine Ruckstuhl. In einem Interview hat sie einige Fragen beantwortet.

 

 

Was ist Dir bei Partnerschaften besonders wichtig?

Géraldine: Dass sie zu mir passen. Ich muss hinter den Werten, den Zielen und dem Auftritt meiner Partner stehen können. Wir müssen ähnlich ticken. Zudem versuche ich meine Region zu unterstützen und ihr gemeinsam mit meinen Partnern etwas zurückzugeben.

 

 

Warum setzt du auf Mineralwasser und nicht auf Leitungswasser?  
Géraldine: Ich trinke das Mineralwasser von Knutwiler seit ich Kind bin. Es gehört zu mir und ich kann es mir gar nicht mehr anders vorstellen.

 

Welches ist dein KNUTWILER Lieblingsgetränk?
Géraldine: Eindeutig das Schnitzwasser.

 

Wie sieht bei dir eine normale Trainingswoche aus?
Géraldine: Meine Trainingswoche besteht aus 9-10 Trainingseinheiten. Jede Disziplin des Siebenkampfes trainiere ich im Minimum einmal pro Woche. Sonntag ist mein heiliger Tag und trainingsfrei.

 

Welches ist deine „Lieblingsdisziplin“ und warum?
Géraldine: Der Speerwurf ist meine absolute Lieblingsdisziplin. Ein perfekter Wurf ist das Resultat der idealen Kombination aus Kraft, Geschwindigkeit und Technik. Was ich fühle, wenn ich dem Speer nach einem solchen perfekten Wurf nachzuschaue, kann ich fast nicht fassen und beschreiben.

 

Wie verbringst du deine trainingsfreie Zeit?
Géraldine: Neben meinem Sport, der mein Beruf ist, probiere ich gerne andere Sportarten aus, wenn der Trainingsplan es zulässt. Ich liebe es zu kochen und zu backen. An einem freien Wochenende geniesse ich die Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden. In meiner Saisonpause – im September oder im Oktober – reise ich gerne.

 

Welche Disziplin magst du weniger und bereitet dir Mühe?
Géraldine: Alle sieben Disziplinen gehören in den Siebenkampf. Naja, der 800 Meter Lauf am Schluss müsste nicht sein, da man in den zwei Wettkampftagen alles vom Körper abverlangt und am Ende nicht mehr viel Energie übrigbleibt für diese letzte Disziplin.

 

Trainierst du diese besonders intensiv, um deine Leistungen zu steigern?
Géraldine: Wir versuchen möglichst ausgeglichen zu trainieren. Wir schauen auf die jeweils momentane Form und legen dann entsprechende Schwerpunkte im Training fest.

Dein Ziel die olympischen Spiele in Tokyo 2020 wurde um ein Jahr verschoben, wie geht’s du damit um?
Géraldine: Am Anfang war es für mich sehr schlimm. Man bereitet sich 4 Jahre auf diesen Grossanlass vor und von einem auf den anderen Tag ist das grosse Ziel weg. Es hat ein paar Tage gedauert, bis ich mich wiedergefunden habe. Heute sehe ich dieses zusätzliche Jahr als Chance. Mit der gewonnenen Zeit kann ich mich noch gezielter vorbereiten, um am Tag X in meiner besten Form zu sein.

 

Haben sich mit der Zeit irgendwelche Rituale festgefahren, welche für dich einfach zu einem Wettkampftag gehören?
Géraldine: Um in den Wettkampfsmodus zu kommen, höre ich vor dem Wettkampf jeweils mein Lieblingslied. Bei internationalen Grossanlässen gehört es für mich dazu, dass ich meine Nägel entsprechend den Farben der Schweizer Flagge anmale.

 

 

 

- KNUTWILER wünscht Géraldine weiterhin viel Erfolg und viel Vergnügen im Siebenkampf! -