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Interview mit Joel Wicki

Seit bald 3 Jahren unterstützen wir Joel Wicki, den Sörenberger Schwinger und Erstgekrönter am ESAF 2019. In einem Interview hat er eure Fragen beantwortet.

 

 

Was ist Dir bei Partnerschaften besonders wichtig?

Joel: Partner müssen zu mir passen, es müssen authentische Unternehmen sein, hinter welchen ich mit Überzeugung stehen kann - bei KNUTIWLER kann ich das!

 

 

 

ESAF 2019 knapp am Sieg vorbei. Wie bist zu damit umgegangen und wie schaust du heute darauf zurück?

Joel: Nach wie vor überwiegt die Freude. Ich bin Stolz auf die Form und Leistung, welche ich während den beiden Tagen in Zug abrufen konnte. Ich habe zwar eine grosse Chance nicht nutzen können, weiss aber, dass ich alles gegeben haben. Im Schwingsport lernt man früh, dass man für seine Fehler selbst verantwortlich ist und man aus ihnen lernen muss um weiterzukommen. Ich gönne Christian Stucki seinen Titel sehr, dieser ist auch mit vielen Verpflichtungen verknüpft und eine grosse Aufgabe.

 

Schwinger des Jahres 2019: Was bedeutet dir diese Auszeichnung?
Joel: Im Schwingsport erhält der Sieger der Jahrespunkteliste den Titel als Schwinger des Jahres. Diese Auszeichnung macht mich sehr glücklich. Es zeichnet den Schwinger aus, der über viele Wochen konstant immer der Beste war, eine grosse Ehre und Freude!

 

Eine Saison ohne Schwingfeste: Wie kommst du damit klar?

Joel: Zu Beginn war es eine sehr ungewohnte Situation, besonders die Ungewissheit verunsicherte. Bis heute wissen wir nicht, ob und in welcher Form im kommenden Jahr Schwingfeste stattfinden werden. Inzwischen geniesse ich die neu gewonnene Freiheit auch und verbringe mehr Zeit mit Familie und Freunden sowie meinen anderen Hobbies in der Natur.

 

Welches ist dein KNUTWILER Lieblingsgetränk?
Joel: Nebst KNUTIWLER Mineralwasser, liebe ich das KNUTWILER Schnitzwasser und Himbeer-Melisse.

 

Mit welchem Alter standst du zum ersten Mal im Sägemehl und was gibt dir die Kraft tagtäglich zu trainieren / an dir zu arbeiten?

Joel: Schon als kleiner Junge faszinierte mich der Schwingsport und mit rund 5 ½ Jahren besuchte ich die ersten Trainings. Ich konnte bereits früh einige Buebeschwinget gewinnen, was mich motivierte. Ich war nie der Grösste oder der Stärkste, wollte aber immer schon das Beste geben und das Maximum aus meinen Möglichkeiten herausholen. Meine Verletzungen haben mir aufgezeigt, dass ich im Moment leben muss und man nie weiss, wie lange man noch im Sägemehl stehen kann.
 

Haben sich mit der Zeit irgendwelche Rituale festgefahren, welche für dich einfach zu einem Wettkampftag gehören?
Joel: Die Vorbereitung für einen Wettkampf beginnt in der Woche zuvor. Da achte ich, dass ich genügend Schlaf finde, gut esse und genügend trinke. Mental entspanne ich mich in der Natur bei meinen Hobbies. Am Wettkampftag ist der Brunnen ein wichtiges Ritual, ein letzter Moment mich zu fokussieren und erfrischen. Ich bin gerne der erste im Sägemehl.

 

 

 

- KNUTWILER wünscht Joel weiterhin viel Erfolg und viel Vergnügen im Schwingsport! -